Archiv der Kategorie: Allgemein

Einladung zum Symposium „Nach der Reform ist vor der Reform: Leitideen im Spiegel der Zeit“

6. Juni 2019
von 17:00 bis 21:00 Uhr

Verwaltungsmodernisierung und Neues Steuerungsmodell– was bleibt?

Tagungsthema:

Mit unserer Veranstaltung werfen wir den Blick weit zurück und kramen in den „historischen Dateien“ unserer Archive. Gleichzeitig wollen wir diskutieren, was wir daraus für die Entwicklung der Verwaltung in Zukunft ableiten können.

In den 1980er Jahren begann insbesondere in den deutschen Kommunalverwaltungen eine intensive Modernisierungswelle. Angestoßen wurde der immer größere Zuspruch für Modernisierungsaktivitäten durch ökonomische, politische und gesellschaftliche Kontextbedingungen. Mancherorts wurde Verwaltungsmodernisierung unter dem Gesamtkonzept „Neues Steuerungsmodell“ (NSM) diskutiert, oft wurden vereinzelte Instrumente des NSM implementiert.

Eine Evaluation von Bogumiletal. aus dem Jahr 2007 belegt die Modernisierungsaktivitäten der Kommunen recht eindrücklich.

Einladung Flyer zum Symposium – Leitideen im Spiegel der Zeit

Einladung zur Jahrestagung 2017

Berlin 14. – 15. September 2017

Tagung „Privater Widerstand gegen öffentliche Verwaltung: Verwaltungshandeln unter Druck“

Die Gesellschaft für Programmforschung (GfP) widmet sich im Jahr 2017 schwerpunktmäßig dem Thema, dass die öffentliche Verwaltung zunehmend auf Widerstand von privaten Personen trifft und wie sich Verwaltung und Politik dieser neuen Dimension von Herausforderung stellt.

Die neuartigen Widerstände entziehen dem öffentlichen Verwaltungshandeln die entscheidenden Grundlagen: den Bezug auf allgemein geltende Rechtsregeln oder auf fachlich begründete Sach- und Ermessensentscheidungen. In der Verwaltungspraxis nehmen diese „privaten Widerstände“ konkrete und zum Teil bedrohliche Formen und Ausmaße an: Aggressionen, wenn nicht gar Angriffe gegen Vollzugsbeamte oder gar Rettungskräfte, physische Übergriffe gegen Angehörige von Sozial- und Bildungseinrichtungen oder die Ablehnung von Gesundheitsmaßnahmen (z. B. das Opting-out gegen Impfempfehlungen) zählen zu den Beispielen. Daher ist zu fragen, wie sich diese schwindende Legitimationsbasis von politisch-administrativen Institutionen auf das Verwaltungshandeln auswirkt. Zugleich stellt sich die Frage, welche Handlungsansätze und Lösungsstrategien genutzt werden können, um die Akzeptanz von Verwaltungshandeln zu stärken oder zumindest zu erhalten. Diese Fragen sind bisher von der Wissenschaft weitgehend unbeachtet geblieben, da sich die etablierte Erforschung von Staatstätigkeit und Policy-Programmen kaum auf die erforderlichen Rahmenbedingungen, insbesondere das Systemvertrauen, konzentrieren.

Vor diesem Hintergrund zielt die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Programmforschung, die in Verbindung mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt wird, auf die Analyse von Widerstand gegen Verwaltungshandeln und des Verlustes von Akzeptanz und Legitimation. Auf dieser Basis sollen Schlussfolgerungen für die Verwaltungspolitik erörtert werden. Referenten und Diskutanten decken durch ihre sehr unterschiedlichen Erfahrungshorizonte ein breites Spektrum des Tagungsthemas ab.

Die Tagung wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund stellt freundlicherweise ihre Räume in der Luisenstraße in Berlin (vormals „Möwe“) zur Verfügung.

Hier finden Sie das Programm der Tagung. Daraus können Sie entnehmen, dass es uns gelungen ist, die jeweiligen Themen kompetent und hochrangig zu besetzen.

Einladung zur Jahrestagung 2016

Berlin 6. – 7. Oktober 2016

Tagung „Staat und Gesellschaft in Zeiten von Krisen – Erkenntnisse und Lehren aus der Flüchtlingskrise“

Die Gesellschaft für Programmforschung (GfP) widmet sich im Jahr 2016 schwerpunktmäßig dem Thema „Aus Krisen lernen“.

Die aktuelle Flüchtlingskrise stellte eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte für Politik, Verwaltung und Gesellschaft in Deutschland und Europa dar. Das Charakteristikum der Krise ist dabei die Vielzahl sich überlagernder Dimensionen – politische und administrative Faktoren, gesellschaftliche und ökonomische, lokale, nationale und internationale Dimensionen. Alle politisch-administrativen Ebenen und praktisch alle Politiksektoren sind betroffen und zugleich gefordert, zur Lösung der Krise beizutragen. Gleichzeitig bleibt umstritten, was denn als „Lösung“ (Zielebene) gelten kann und wie man diese erreichen könnte (Instrumentenebene).

Vor diesem Hintergrund zielt die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Programmforschung, die in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung durchführt wird, auf die Frage nach den Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf die politischen und administrativen Handlungskapazitäten des bundesdeutschen Regierungs- und Verwaltungssystems. Ziel ist es, die Krise sowohl für die Diagnose der Leistungsfähigkeit des Regierungs- und Verwaltungssystems zu nutzen (welche Stärken und Schwächen zeigen sich in der Krise) als auch sich abzeichnende Veränderungen und mögliche Innovationen im bundesdeutschen Regierungssystem zu identifizieren.

Das Programm der Tagung finden hier zum Download. Daraus können Sie entnehmen, dass es uns gelungen ist, die jeweiligen Themen kompetent und hochrangig zu besetzen.

Flyer zur Jahrestagung 2016

Einladung: Montag, 14. September | Innovation.Macht.Staat – Hackescher Marktplatz für Ideen in Staat und Verwaltung

Gesellschaft für Programmforschung (GfP)
Der Vorsitzende
27. August 2015

Innovation.Macht.Staat – Hackescher Marktplatz für Ideen in Staat und Verwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie herzlich zu einer weiteren Veranstaltung zum Themenfeld Politik und Verwaltung im digitalen Zeitalter einladen.

Wir konnten Herrn Ministerialdirigenten Dr. Guido Heinen, Deutscher Bundestag, als Referenten gewinnen.

Im Einzelnen:

Thema: Navigieren im ‚digitalen Neuland‘: Expertise und Wissenstransfer für den Bundestag
Referent: Ministerialdirigent Dr. Guido Heinen, Leiter Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag.

Zeit: Montag, den 14. September, 18-20 Uhr
Vortrag, Diskussion, informelle Gespräche

Ort: Hauptstadt Campus der Zeppelin Universität im Projektzentrum der Mercator-Stiftung,
Neue Promenade 6, 10178 Berlin (Hackescher Markt)

Als weitere Veranstaltung in diesem Themenfeld ist geplant:

Montag, den 30. November 2015: 18-20 Uhr

·    Politik im Netz der Netzpolitik? Wie sich politische Teilhabe und Willensbildung durch digitale Medien verändern
Referent: Prof. Dr. Ortwin Renn, Universität Stuttgart

Um besser disponieren zu können (Raum und Catering), bitten wir Sie, im Falle der Teilnahme am 14. September dies der GfP-Geschäftsstelle zu übermitteln:
gfp-mailbox@prognos.com.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dieter Schimanke
Staatssekretär a.D.
(Vorsitzender der GfP)