Archiv des Autors: perzi

Verwaltungsmodernisierung und Neues Steuerungsmodell– was bleibt?

Einladung zum Symposium:
24. Oktober 2019 in Hamburg
„Nach der Reform ist vor der Reform: Leitideen im Spiegel der Zeit“

Mit unserer Veranstaltung werfen wir den Blick weit zurück und kramen in den „historischen Dateien“ unserer Archive. Gleichzeitig wollen wir diskutieren, was wir daraus für die Entwicklung der Verwaltung in Zukunft ableiten können.

In den 1980er Jahren begann insbesondere in den deutschen Kommunalverwaltungen eine intensive Modernisierungswelle. Angestoßen wurde der immer größere Zuspruch für Modernisierungsaktivitäten durch ökonomische, politische und gesellschaftliche Kontextbedingungen. Mancherorts wurde Verwaltungsmodernisierung unter dem Gesamtkonzept „Neues Steuerungsmodell“ (NSM) diskutiert, oft wurden vereinzelte Instrumente des NSM implementiert.

Wir wollen mit unserer Tagung keinesfalls hinterfragen, inwieweit das NSM als Erfolgs- oder Misserfolgsgeschichte erzählt werden kann, sondern nachspüren, was heute noch von den Modernisierungsbestrebungen der Verwaltung übrig ist und was wir daraus für die Zukunft lernen.

Flyer zur Veranstaltung

Einladung zum Symposium „Nach der Reform ist vor der Reform: Leitideen im Spiegel der Zeit“

6. Juni 2019
von 17:00 bis 21:00 Uhr

Verwaltungsmodernisierung und Neues Steuerungsmodell– was bleibt?

Tagungsthema:

Mit unserer Veranstaltung werfen wir den Blick weit zurück und kramen in den „historischen Dateien“ unserer Archive. Gleichzeitig wollen wir diskutieren, was wir daraus für die Entwicklung der Verwaltung in Zukunft ableiten können.

In den 1980er Jahren begann insbesondere in den deutschen Kommunalverwaltungen eine intensive Modernisierungswelle. Angestoßen wurde der immer größere Zuspruch für Modernisierungsaktivitäten durch ökonomische, politische und gesellschaftliche Kontextbedingungen. Mancherorts wurde Verwaltungsmodernisierung unter dem Gesamtkonzept „Neues Steuerungsmodell“ (NSM) diskutiert, oft wurden vereinzelte Instrumente des NSM implementiert.

Eine Evaluation von Bogumiletal. aus dem Jahr 2007 belegt die Modernisierungsaktivitäten der Kommunen recht eindrücklich.

Einladung Flyer zum Symposium – Leitideen im Spiegel der Zeit

Einladung zum Symposium „Nach der Reform ist vor der Reform: Leitideen im Spiegel der Zeit“

Öffentliche Unternehmen zwischen Privatisierung und Re-Kommunalisierung

17. April 2019
von 17.00 bis 21.00 Uhr
die tagungslounge
Katharinenstraße 6
04109 Leipzig

Tagungsthema:

Zu den zentralen Leitideen der Staats- und Verwaltungsmodernisierung gehören die Liberalisierung von Märkten für öffentliche Dienstleistungen und die Privatisierung öffentlicher Anbieter.
Grundsätzlich wird damit angestrebt, öffentliche Leistungen professioneller, flexibler und kostengünstiger anzubieten. Als Gegenargument wird vorgebracht, dass dadurch kommunalpolitische Anliegen und die Gemeinwohlorientierung der öffentlichen Wirtschaft ins Hintertreffen geraten.

Diese Debatte spiegelt sich deutlich in der aktuellen Verwaltungsentwicklung – insbesondere auf der kommunalen Ebene – wider. Im Zuge von umfangreichen Auslagerungen aus der Kernverwaltung ist eine breite Palette von verselbständigten teilautonomen öffentlichen, gemischt- und erwerbswirtschaftlichen Anbietern entstanden, die öffentliche Leistungen erbringen. Folglich werden auf kommunaler Ebene mehr als die Hälfte der öffentlichen Aufgaben außerhalb der Kernverwaltung, nämlich von über 13.000 Organisationen wahrgenommen, die ganz überwiegend in privatrechtlicher Form organisiert sind.

Dagegen wird seit einiger Zeit ein möglicher Gegentrend thematisiert, der auch politisch an Unterstützung zu gewinnen scheint: die Rückübertragung in öffentliches Eigentum und unmittelbare kommunale Zuständigkeit, ob im Energiesektor, der Wasserwirtschaft oder neuerdings vermehrt im Wohnungswesen. Vor diesem Hintergrund leistet die Tagung einen sachlich fundierten und praxisrelevanten Beitrag, um das Spannungsverhältnis der öffentlichen Aufgabenerledigung zwischen Gemeinwohl und Kommerz besser zu verstehen und zukunftsfähige kommunale Strategien zu erörtern.

 

Einladung Flyer GfP Leipzig Workshop Öffentliche Unternehmen

Einladung zur GfP-Tagung 2018

Cross Over:
Lernen aus gescheiterten Innovationen

18. Oktober 2018  –  17 bis 21 Uhr

Tagungsthema:

„Wer noch nie einen Misserfolg hatte, hat noch nie etwas Neues versucht!“
(Albert Einstein)

Nicht alle Innovationen gelingen. Manche scheitern offensichtlich, andere scheitern im Stillen oder unmerklich, weil sich keiner mehr interessiert. Überall und zu allen Zeiten scheitern Innovationen, gewollt und ungewollt.

Die Forderung nach einer besseren Fehlerkultur ist mittlerweile allgegenwärtig und wird als Selbstverständlichkeit bereitwillig von vielen Seiten begrüßt. Immer mehr Veranstaltungsformate machen Scheitern zum Thema und es scheint nahezu im Trend zu liegen, über die eigenen Missgeschicke zu berichten – und anschließend zu unterstreichen wie grandios diese wieder zu einem guten Ausgang geführt wurden. Der Anteil von gescheiterten Innovationen wird oft zwischen 60 – 80 % geschätzt. Aber was passiert wirklich, wenn Innovationen scheitern bzw. dürfen sie das überhaupt?

Tatsächlich gelingt ein ehrlicher Umgang mit dem Scheitern von Innovationen kaum und es wird immer noch eher tabuisiert. Durch eine gute Analyse des Misserfolgs von Innovationen ließen sich jedoch Erfolgskriterien ableiten. Dabei ist es wertvoll, die drei Sektoren Staat, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft an einen Tisch zu holen, um die Perspektive zu erweitern und vermeintliche Unterschiede möglicherweise zu relativieren. Wer darf wie scheitern, um gestärkt eine neue Innovation zu versuchen?

Gibt es Erfolgsfaktoren für ein gutes Scheitern?

Einladung-Flyer-Cross-Potsdam

Einladung zur Jahrestagung 2017

Berlin 14. – 15. September 2017

Tagung „Privater Widerstand gegen öffentliche Verwaltung: Verwaltungshandeln unter Druck“

Die Gesellschaft für Programmforschung (GfP) widmet sich im Jahr 2017 schwerpunktmäßig dem Thema, dass die öffentliche Verwaltung zunehmend auf Widerstand von privaten Personen trifft und wie sich Verwaltung und Politik dieser neuen Dimension von Herausforderung stellt.

Die neuartigen Widerstände entziehen dem öffentlichen Verwaltungshandeln die entscheidenden Grundlagen: den Bezug auf allgemein geltende Rechtsregeln oder auf fachlich begründete Sach- und Ermessensentscheidungen. In der Verwaltungspraxis nehmen diese „privaten Widerstände“ konkrete und zum Teil bedrohliche Formen und Ausmaße an: Aggressionen, wenn nicht gar Angriffe gegen Vollzugsbeamte oder gar Rettungskräfte, physische Übergriffe gegen Angehörige von Sozial- und Bildungseinrichtungen oder die Ablehnung von Gesundheitsmaßnahmen (z. B. das Opting-out gegen Impfempfehlungen) zählen zu den Beispielen. Daher ist zu fragen, wie sich diese schwindende Legitimationsbasis von politisch-administrativen Institutionen auf das Verwaltungshandeln auswirkt. Zugleich stellt sich die Frage, welche Handlungsansätze und Lösungsstrategien genutzt werden können, um die Akzeptanz von Verwaltungshandeln zu stärken oder zumindest zu erhalten. Diese Fragen sind bisher von der Wissenschaft weitgehend unbeachtet geblieben, da sich die etablierte Erforschung von Staatstätigkeit und Policy-Programmen kaum auf die erforderlichen Rahmenbedingungen, insbesondere das Systemvertrauen, konzentrieren.

Vor diesem Hintergrund zielt die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Programmforschung, die in Verbindung mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt wird, auf die Analyse von Widerstand gegen Verwaltungshandeln und des Verlustes von Akzeptanz und Legitimation. Auf dieser Basis sollen Schlussfolgerungen für die Verwaltungspolitik erörtert werden. Referenten und Diskutanten decken durch ihre sehr unterschiedlichen Erfahrungshorizonte ein breites Spektrum des Tagungsthemas ab.

Die Tagung wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund stellt freundlicherweise ihre Räume in der Luisenstraße in Berlin (vormals „Möwe“) zur Verfügung.

Hier finden Sie das Programm der Tagung. Daraus können Sie entnehmen, dass es uns gelungen ist, die jeweiligen Themen kompetent und hochrangig zu besetzen.

Einladung zur Jahrestagung 2016

Berlin 6. – 7. Oktober 2016

Tagung „Staat und Gesellschaft in Zeiten von Krisen – Erkenntnisse und Lehren aus der Flüchtlingskrise“

Die Gesellschaft für Programmforschung (GfP) widmet sich im Jahr 2016 schwerpunktmäßig dem Thema „Aus Krisen lernen“.

Die aktuelle Flüchtlingskrise stellte eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte für Politik, Verwaltung und Gesellschaft in Deutschland und Europa dar. Das Charakteristikum der Krise ist dabei die Vielzahl sich überlagernder Dimensionen – politische und administrative Faktoren, gesellschaftliche und ökonomische, lokale, nationale und internationale Dimensionen. Alle politisch-administrativen Ebenen und praktisch alle Politiksektoren sind betroffen und zugleich gefordert, zur Lösung der Krise beizutragen. Gleichzeitig bleibt umstritten, was denn als „Lösung“ (Zielebene) gelten kann und wie man diese erreichen könnte (Instrumentenebene).

Vor diesem Hintergrund zielt die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft für Programmforschung, die in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung durchführt wird, auf die Frage nach den Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf die politischen und administrativen Handlungskapazitäten des bundesdeutschen Regierungs- und Verwaltungssystems. Ziel ist es, die Krise sowohl für die Diagnose der Leistungsfähigkeit des Regierungs- und Verwaltungssystems zu nutzen (welche Stärken und Schwächen zeigen sich in der Krise) als auch sich abzeichnende Veränderungen und mögliche Innovationen im bundesdeutschen Regierungssystem zu identifizieren.

Das Programm der Tagung finden hier zum Download. Daraus können Sie entnehmen, dass es uns gelungen ist, die jeweiligen Themen kompetent und hochrangig zu besetzen.

Flyer zur Jahrestagung 2016

Innovation.Macht.Staat „Hackescher Marktplatz für Ideen in Staat und Verwaltung“

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gesellschaft für Programmforschung (GfP) steht in der Tradition, aktuelle Herausforderungen von Politik und Verwaltung praxisorientiert und im Dialog zwischen Wissenschaften und Praxis zu diskutieren und Lösungen zuzuführen. Sie ist seit ihrer Gründung vor über 30 Jahren eine unabhängige Plattform für offene Dialoge. Sie setzt diese Tradition in Berlin fort und knüpft dabei an das frühere Verwaltungspolitische Kolloquium Berlin-Brandenburg an der Humboldt-Universität an, von dessen damaligen Protagonisten die Professoren Kai Wegrich (Hertie-School of Governance), Werner Jann (Universität Potsdam) und Eckhard Schröter (Zeppelin Universität) auch das neue Forum unterstützen. Die Veranstaltung wird auch organisatorisch vom Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft der Zeppelin Universität unterstützt, der für das laufende Jahr auch die wissenschaftliche Koordinierung übernommen hat.

Leitthema der Veranstaltungen im Sommersemester 2016:

Der beschützende Staat –
Herausforderungen für Politik, Verwaltung und Wissenschaft

Veranstaltungsort:
Projektzentrum der Mercator-Stiftung, Neue Promenade 6, 10178 Berlin (Hackescher Markt)

Veranstaltungszeit: montags, 18-20 Uhr
Die Veranstaltungsreihe will ein interdisziplinäres Forum für die wissenschaftsorientierten und praxisrelevanten Diskussionen von aktuellen Fragen der Politik- und Verwaltungsentwicklung bieten. Sie wendet sich damit vorwiegend an Interessenten aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Gruppen, die mit Experten aus Wissenschaft und Beratung den Dialog über konkrete Anliegen moderner Politik und Verwaltung suchen.

 

Veranstaltungsprogramm Sommersemester 2016

Vater Staat. Können wir auf den beschützenden Staat verzichten?
Prof Dr Rüdiger Voigt, Professor emeritus, Universität der Bundeswehr München

Montag, den 23. Mai 2016 |  18-20 Uhr

Strukturen des Bevölkerungsschutzsystems und dessen aktuelle Herausforderungen und Rahmenbedingungen im Bundesstaat
Herr Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bonn

Montag, den 06. Juni 2016 |  18-20 Uhr

Sichere Informationsgesellschaft – 
Zwischen Sicherheitserwartung und Selbstverantwortung
Herr Florian Schumacher, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Montag, den 18. Juli | 18 – 20 Uhr

 

Programmkoordination für Frühjahr / Sommer 2016:

Prof. Dr. Eckhard Schröter, Zeppelin Universität
eckhard.schroeter@zu.de

Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt, so dass wir Sie schon jetzt auf künftige Einladungen aufmerksam machen möchten. Wir freuen uns, Sie bei den Veranstaltungen begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Schimanke
(Vorsitzender der GfP; (Professor an der Hertie Professor, Staatssekretär a.D.)

Eckhard Schröter
(Professor an der ZU)

Kai Wegrich
(Professor an der School of Governance)